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Titel: Totgeliebt

Autor: Roxy

Genre: Drama

Rubrik: Tokio Hotel

FSK: 16

"Versteh das doch, Zoey, es ist vorbei!", sagst du. Ich spüre meine Tränen, wie sie unaufhörlich meine Wangen hinunterrinnen. Sehe zu Boden, weil ich nicht will, dass du siehst wie ich leide. Deine Stimme zittert. Meinst du das wirklich ernst? Das kann doch nicht wahr sein. Es kann nicht sein. Du kannst doch nicht auf einmal nichts mehr fühlen. "Aber.. ich liebe dich doch!", schluchze ich. Du nimmst mich in den Arm. Streichst mir tröstend über den Rücken. Tu das nicht! Es tut so weh. Doch ich schluchze nur in dein t-Shirt und wünsche mir, das es so wäre wie früher. Dann lässt du mich los, siehst mich an und sagst nichts. Warum? "Sieh doch, Zoey, du musst das verstehen." Ich drehe mich weg. Ich will es nicht hören. Ich starre die Sterne an. Du hörst dich doch unsicher an. Das kannst du nicht ernst meinen, das kann nicht sein. Bitte, hör auf, lass es endlich aufhören, Bitte! Tust du das nur für deine Karriere? Ist dr die Musik wichtiger als ich? Ja? Du drehst dich zu mir, siehst mich so traurig an. Nein, nichts kann uns noch retten, das sehe ich. Warum tust du mir das an, warum? Weil ich nichts wert bin? Nichts wert gegen deine Musik-karriere? Ich wische mir eine träne von der Wange. Der Wind spielt mit meinen Haaren. ."Warum tust du mir das an? Du tust mir so weh, merkst du das gar nicht? Liebst du mich denn gar nicht mehr? Es kann doch nicht alles vorbei sein. Sei wenigstens ehrlich, und sag mir, dass dir deine Karriere wichtiger ist als ich!", platzt es aus mir heraus. Ich breche schluchzend auf den Boden zusammen. Verdecke mein Gesicht mit den Händen. Und du schweigst. Sagst nichts. Ich spüre deine Hand, wie sie über mein Haar streicht. Warum siehst du das nicht? Ich liebe dich doch! Dann sehe ich auf. Du stehst da, siehst mich an. Sag doch was. Sag bitte was! Dann wendest du dich zum gehen ab. "Nein, bitte bleib, Bill!", flehe ich dann. Du schaust mich nur noch einmal kurz an. Dann drehst du dich um und gehst. Vorbei. "Versteh das doch, Zoey, es ist vorbei" Der Satz hallt in meinem Kopf wieder. Er will da gar nicht mehr raus. Ich quäle mich, starre ins Meer, das jede Träne von mir auffängt. Der Mond spiegelt sich in dem Wasser. Ich bin ganz allein. Wahrscheinlich vergessen von der ganzen Welt. Mein lieber Bill, Du weißt, dass ich alles versucht habe. Ich will dir nur sagen, dass ich dich für immer lieben werde. Du bist für immer in meinem Herzen aufbewahrt, egal was passiert. Es tut mir leid, doch ich sehe keine andere Lösung. Bitte vergiss mich nie! In Liebe, Zoey Ich lege den Brief auf dein Fensterbrett, der Studiowohnung. Du wohnst ja in der untersten Etage. Es tut mir leid, Bill, es tut mir so leid! Ich streife eine Träne von meiner Wange. Dann laufe ich durch die kalte Nacht hoch auf die Autobahnbrücke. ich werde es tun. Ich weiß keinen anderen Ausweg mehr. Wieso bist du jetzt nicht bei mir? Ich sehe hinunter. Die vielen Lichter blenden mich. Ich erinnere mich. Erinnere mich an dich. "Ich liebe dich, Zoey", hallt es in meinem Kopf. Nein, nein, nein ich halt das nicht mehr aus. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr leiden. Ich schreie. Doch es kommt nichts zurück, außer mein Echo. Der Regen ist so kalt. Doch bald muss ich keine Kälte mehr spüren. Ich steige über das Geländer, der Brücke und stehe nun auf dem schmalen Stück, das mich als einzigstes noch vom Ende trennt. Einmal flüstere ich noch deinen Namen. Es sticht mir wie ein Messer in die Brust. Ich stehe da. Wie versteinert. Starre hinunter auf die Straße. Bald ist es vorbei. Nur noch mein klammernder Griff am Geländer hält mich über dem Abgrund. Sag, wirst du mich vermissen? "Bill, bitte...bitte hilf mir!", weine ich, doch ich weiß, dass du nicht kommen wirst. Ich höre Sirenen hinter mir sehe mich um. Zwei Lichter eines Wagens kommen näher. Leute steigen aus. "Zoey, zoey!", höre ich jemanden schreien. "Tu das nicht, Zoey!" doch ich lasse los. "Ich liebe dich!", schreie ich in die Nacht. Und merke erst jetzt, dass du es warst, der meinen Namen gerufen hat. Spüre die kalte Luft um mich herum. Sehe die vielen Lichter. Ich schreie kurz auf. Dann ist es vorbei. Es tut mir leid

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